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Unser Köpenick Nord, vorgestern – gestern – heute


Haben Sie schon mal von der “Pulverbude” in Köpenick Nord gehört? Oder ist Ihnen die „Graue Laus“ bekannt? Waren Sie schon mal beim ehemaligen jüdischen Friedhof an der Gehsener Straße?

Am 19.09.2019 hat sich eine Gruppe Interessierter auf Erkundungstour durch ihren Kiezes begeben. Dabei zeigten langjährige Bewohner*innen historische und aktuell spannende Orte in Köpenick Nord.

Der Kiezspaziergang fand im Rahmen der Berliner Freiwilligentage 2019 statt. 
Großer Dank geht an den Wuhletreff, die WBG Köpenick Nord, das Unionhilfswerk und ganz besonders an die Ehrenamtlichen!

 

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Fotos: Wohnungsbaugenossenschaft Köpenick Nord e.G.

Wollen Sie Ihren Kiez vorstellen und mit uns einen Kiezspaziergang planen? Dann melden Sie sich gerne beim Netzwerk "Leben im Kiez"!

 

 

 

Aktiv in Treptow-Köpenick 

Dienstag, den 18. September 2019
17.00 - 19.00 Uhr
Rathaus Köpenick, Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin 


Der Stellvertretende Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat für Soziales und Jugend, Herr Klemm, lädt zur Veranstaltung "Aktiv in Treptow-Köpenick" ein.

Ihnen steht ein neuer Lebensabschnitt bevor, vielleicht haben Sie ihn aber auch schon begonnen oder sind mittendrin?

Der Eintritt in die nachberufliche Lebensphase kann mit vielen Umstellungen verbunden sein. Die Berufs- und Familienzeit prägt alle Lebensbereiche, der Wegfall bedeutet für die meisten Menschen eine  starke Lebensveränderung.

Vielleicht haben Sie sich schon frühzeitig darauf vorbereitet,  vielleicht fühlen Sie sich aber auch von der neuen Situation Überrascht. Die einen freuen sich auf die freie Zeit, die sie nun haben werden, andere sind eher in Sorge, wie sie diese Zeit nun für sich und andere nutzen können.

Wollen Sie mit anderen Menschen in Kontakt kommen?Möchten Sie sich freiwillig engagieren?Benötigen Sie Beratung und Hilfe?

Gemeinsam mit Akteuren und Akteurinnen des Bezirkes möchten wir Sie auf verschiedene Angebote aufmerksam machen. Hierzu haben wir kompetente Partner und Partnerinnen aus unserem Netzwerk im Bezirk eingeladen, die sich Ihnen vorstellen werden.

Viele Menschen haben die Erfahrung gemacht, dass ein ehrenamtliches  Engagement ihr Leben und das ihrer Mitmenschen bereichert. Auf dieser Veranstaltung zeigen wir Ihnen, wie und wo Sie sich engagieren können.

 

 

Einladung zum Wandertag am 27.09.2019

Einladung Wandertag

 

 

Fortbildungsangebote des Betreuungsvereins Treptow-Köpenick e.V.


Der "Betreuungsverein Treptow-Köpenick e.V." wurde 1992 gegründet und ist für den Amtsgerichtsbezirk Köpenick als Betreuungsverein anerkannt. Die Dienstleistungen des Vereins können von Bürgern unabhängig von Konfession oder Weltanschauung in Anspruch genommen werden. Dazu zählen u.a. die ehrenamtliche bzw. professionelle Rechtsvertretung nach dem Betreu- ungsgesetz, die Beratung, Begleitung und Fortbildung von ehrenamtlichen Betreuern und die Informationen über Vorsorgevollmachten, Betreuungs- und Patientenverfügungen.

Darüber hinaus bietet der Betreuungsvereins Treptow-Köpenick e.V. Fortbildungen zu verschiedenen Themen in den Bereichen Betreuung, Ehrenamt, Krankheitsbilder und Sozialleistungen an.

Hier finden Sie den aktuellen Fortbildungs-Flyer

 

Für Fragen und Anmeldungen erreichen Sie den Betreuungsverein Treptow-Köpenick e.V. unter:

Baumschulenstr. 13
12437 Berlin

Telefon:  030 - 53 63 73  0
Fax:  030 - 53 63 73 73
E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

weitere Informationen unter www.betreuungsverein-treptow-koepenick.de 

 

 

Projekt „Hospiz macht Schule“ erstmalig an einer Köpenicker Schule

Ist es gut, mit Kindern über den Tod zu reden?

Meist redet man mit Kindern über Tod und Sterben erst, wenn es in der Familie oder im Bekanntenkreis einen Todesfall gab. Das Projekt „Hospiz macht Schule“ bietet einer Klasse an fünf Vormittagen viel Zeit mit erfahrenen Gesprächspartner*innen zu diesem Thema.

Dieses Projekt war eine Premiere an der Friedrichshagener Grundschule in der Peter-Hille-Straße - für die Schüler*innen, Schulleiterin, Klassenlehrerin und für die beiden Lehrerinnen der Humanistischen Lebenskunde (HVD). Auch die sieben Mitarbeitenden des ambulanten Hospizdienstes der Sozialstiftung Köpenick führten das Projekt zum ersten Mal durch.

 

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Klasse 5a mit Lehrern und Ehrenamtlichen – K. Winzker

 

Pünktlich um 8:00 Uhr am Montag, dem 12. August, erwarteten 21 Schüler*innen der Klasse 5a gespannt die Hospizler*innen und das, was sie vorbereiteten.

Die Teilnehmer*innen sprachen, malten, schrieben und arbeiteten kreativ miteinander. Das Video „Willi will‘s wissen – Wie ist das mit dem Tod?“ und die Schilderungen der Ehrenamtlichen aus der Praxis hinterließen intensive Eindrücke bei den Kindern. Gern befragten sie auch die anwesende Kinder- ärztin zum menschlichen Organismus. Manchmal musste die Ärztin jedoch ehrlich antworten, dass es todbringende Krankheiten gibt. Mitarbeiter eines ortsansässigen Bestattungshauses erläuterten ihre vielseitigen Tätig- keiten. Die beiden letzten Tage der Woche widmeten sie sich dem Gefühl der Trauer und dem Trösten von Trauernden. Als Erinnerung an diese Woche behielten die Kinder selbstumgetopfte Bohnenpflanzen, für dessen Pflege und Schutz sie jetzt sorgen. An einer gemalten Bohnenranke im Klassenzimmer schrieben sie auf Papierblätter, was sie sich in der Klasse gegenseitig als Zuwendung geben können, z.B. einander zuhören, in den Arm nehmen oder ein Stück Kuchen schenken.

 

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Projekttag – K. Winzker

 

Am letzten Tag wurden Eltern, Großeltern, Interessierte zu einer Abschluss- präsentation eingeladen. Die Anwesenden erhielten einen Einblick in die Inhalte dieser besonderen Woche. Es wurde gesungen und ein Lastentanz aufgeführt. Dieser kam zuerst behäbig und schwermütig daher, klang aber im Verlauf immer leichter und fröhlicher und brachte damit die Beteiligten und Zuschauer in eine fröhliche Stimmung. Bei einem Imbiss kamen alle ins Gespräch. „Ich bin erstaunt wie offen und ohne Scheu die Kinder ihrer Neugier freien Lauf ließen – trotz dieses schweren Themas. Die herzliche Verabschiedung zeigte mir, wie nah wir uns in dieser Woche gekommen sind“, so Sylvia Hörchner, Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes Friedrichshagen.

Das Curriculum von „Hospiz macht Schule“ existiert seit 2005. Das Startprojekt fand in Düren-Jülich (NRW) statt und erhielt 2007 aufgrund der präventiven Wirkung den Pulsus-Preis der Techniker Krankenkasse und der Bild am Sonntag.

 

Weitere Informationen zur Sozialstiftung Köpenick finden Sie unter www.sozialstiftung-koepenick.de.

 

 


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