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Zentrum für Demokratie

01 zfdSeit dem Sommer 2004 existiert das bezirkliche Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick (ZfD), das politische Bildungsarbeit anbietet und zivilgesellschaftliche Akteur_Innen in ihrem Engagement für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus im Bezirk Treptow-Köpenick unterstützt. Es berät, begleitet und arbeitet auf vielfältige Weise mit Gruppen, Projekten, Vereinen, Initiativen und Einzelpersonen zusammen, die sich im Bezirk für Demokratie und Pluralität einsetzen und kooperiert eng mit der lokalen Politik, den demokratischen Parteien und der Verwaltung. Es ist in unterschiedlichen lokalen Bündnissen und Netzwerken aktiv und organisiert eigene Projekte und Veranstaltungen zu verschiedenen politischen Themen.

Das Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick (ZfD) hat die Aufgabe, das zivilgesellschaftliche Engagement im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick zu fördern.

Weitere Informationen unter www.zentrum-für-demokratie.de

Büro für Vielfalt und Toleranz

Das Projekt „InteraXion" ist beim Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick (ZfD) angesiedelt und unterstützt die Aufgaben des Zentrums in Bezug auf die Bildung einer demokratischen und antidiskriminierenden Kultur im Bezirk. Die individuellen Bedarfe und Vorstellungen von Menschen mit als auch ohne Migrationshintergrund müssen stärker berücksichtigt werden. In diesem Sinne richtet sich das Angebot an gesellschaftliche Minderheiten und von Diskriminierung Betroffene, mit dem Ziel der Einzelfallunterstützung sowie Erweiterung von Partizipationsmöglichkeiten. Treptow-Köpenick mangelt es an migrantischen Selbstorganisationen sowie an Projekten mit migrantischer Beteiligung, trotzdem kann an positive Erfahrungen aus der Vergangenheit angeknüpft werden.

Register zur Erfassung diskriminierender und rechtsextremer Vorfälle in Treptow-Köpenick

banner registerDas Register erfasst Ereignisse mit rassistischem, rechtsextremem, antisemitischem oder homophobem Hintergrund im Bezirk Treptow-Köpenick, die von Anlaufstellen und Bürgerinnen und Bürgern des Bezirks gemeldet werden. Es ergänzt damit behördliche Statistiken zu rechtsextremen Vorfällen, weil es auch Ereignisse einbezieht, die entweder nicht zur Anzeige gebracht wurden oder keine strafrechtliche Relevanz besitzen. Dazu können Pöbeleien, Schmierereien, Drohungen und Beobachtungen gehören, die im Alltag gemacht werden, ob in der Schule, im Supermarkt, im Bus oder am Stammtisch. Das Register kann dennoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, weil die Mehrzahl der Pöbeleien, Bedrohungen usw. weder bei der Polizei, noch bei den Opferberatungsstellen, bei anderen Einrichtungen oder beim Register bekannt werden. Recherche und Auswertung der gemeldeten Vorfälle werden in enger Zusammenarbeit mit der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus (mbr) und der Opferberatungsstelle „ReachOut“ stattfinden.

Weitere Informationen unter www.register-tk.de

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